
Bett und Matratze stimmen: Dennoch fehlt Ihnen die rechte Entspannung, und der Schlaf lässt manchmal auf sich warten? Wenn Sie Ihr Schlafzimmer harmonischer einrichten, fallen Entspannung und Schlaf deutlich leichter.
Endlich entspannen! Nach einem harten Tag möchten wir mit einem guten Buch oder einer Zeitschrift zur Ruhe kommen, vielleicht auf der Couch im Wohnzimmer, vielleicht aber auch lieber im Bett, damit man ganz schnell die Nachttischleuchte ausknipsen kann, wenn die Augenlider schwer werden. Schwierig für solche, die ihr Schlafzimmer am liebsten nur noch im Dunkeln betreten und dann schnell unter die Decke huschen, weil die Wäscheberge auf dem Hocker, das Bügelbrett in der Ecke oder der noch abzuheftende Papierkram, der sich auf der Kommode häuft, wirklich kein schöner Anblick sind. Höchste Zeit für eine Grundüberholung des privaten Gemachs, um daraus einen Platz zu machen, an dem man wirklich abschalten und entspannen kann. Im Mittelpunkt steht natürlich geeignetes Mobiliar. Schlafzimmer von heute sind modern und wohnlich. Wer immer noch das alte Metallgestell mit dem erschlagenden Kleiderschrank aus Omas Zeiten kombiniert, sollte sich nicht wundern, dass er sich im Schlafzimmer nicht wohlfühlt.
Warme Farben, natürliche Materialien wie Holz und Textil sowie Leuchten mit sanftem Schein gestalten das Zimmer ansprechend. Wer es sehr harmonisch mag, kann auf Schlafzimmermöbel aus einer Linie setzen, die sich optimal ergänzen. Besonders wohnlich sind warme Holzausführungen, zum Beispiel aus Buche. Wer gerne experimentiert und auf den eigenen Stil vertraut, kombiniert vielleicht einen modernen Schwebetürenschrank mit einem höchst komfortablen Boxspring-Bett. Wenn Sie abends gerne noch lesen, eine Zeitschrift durchblättern oder morgens den Kaffee im Bett trinken, lohnen sich Modelle mit einer erhöhten Rückwand – am besten gepolstert –, an die man sich im Sitzen ganz gemütlich anlehnen kann.
Der Auswahl und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, aber eines ist Pflicht: Sorgen Sie für Ordnung und Ruhe. Der chaotische Arbeitsplatz oder die unansehnlichen Putzutensilien haben im Schlafzimmer nichts zu suchen. Können sie nirgendwo anders in der Wohnung untergebracht werden, sorgen Sie mit einem Vorhang oder einem sonstigen Raumteiler für eine optische Trennung, damit Ihr Blick beim Einschlafen nicht buchstäblich über die Alltagssorgen schweifen muss. Ein Deckensammelsurium oder getragene Wäsche verschwindet wunderbar in einem ansehnlichen Korb, einer Bank oder einem Hocker mit Stauraumfunktion. Vielleicht herrscht auch nur so viel Unordnung, weil es an Stauraum fehlt? Wie wäre es beispielsweise mit einem neuen Sideboard oder modernen Nachttischen, die mit Schubkästen für Platz zum Aufbewahren sorgen?
Wenn Sie alles Unnötige erst einmal entrümpelt haben, entsteht auch neuer Platz für schöne Details. Haben Sie bisher das Schlafzimmer bei der liebevollen Dekoration Ihrer Wohnung vernachlässigt, ist es höchste Zeit, auch hier Hand anzulegen. Schöne Bilder, gerahmte Fotos, Schalen, Vasen und Kerzenhalter schaffen eine wohnliche Atmosphäre und machen den Raum zu einem persönlichen Rückzugsort.
Achten Sie dabei aber darauf, dass Farbe, Form und Material Ruhe ausstrahlen. So manch einer lässt sich von zu grellen Farben oder wilden Mustern beim Einschlafen stören. Probieren Sie aus, was auf Sie ganz individuell beruhigend wirkt. Für viele sind das vor allem die Farben des Meeres und des Himmels, also Blau-, Grau- und Grüntöne in unterschiedlichen Schattierungen. Der andere fühlt sich vor allem mit erdigen, warmen Farben wie Braun, Beige und sanftem Rot geborgen. In keinem Fall sollte das Schlafzimmer zu bunt werden. Zu viel Farbe wirkt anregend. Wählen Sie also Vorhänge, Kissen, Tagesdecke und sonstige Accessoires in aufeinander abgestimmten Farben. Harmonie ist das richtige Stichwort!
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